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Erlebnisse von Gästen

Hier finden Sie einzelne Berichte und Aussagen von Menschen, die bei uns zu Gast waren.

Stille-Wochenende 2009 – «Mach mal Pause.»

Eben sind wir von einem äusserst bemerkenswerten Wochenende zurückgekommen. Fünfzehn Frauen und zwei Männer der Pfarrei Rüti-Bubikon-Dürnten und der reformierten Kirche Rüti kamen direkt aus der Alltagshektik in das schöne Wildberg, um hier im Haus der Stille gemeinsam Ruhe und Einkehr zu finden. Wo soll ich beginnen mit dem Lobgesang auf ein vollkommen gelungenen ökumenischen Anlass? Die Gastfreundschaft und der vorbildliche Wandel der Schwestern der Kommunität waren beeindruckend. Man fühlte sich vom ersten Moment an geborgen und konnte loslassen.

Der feste Tagesablauf des Haus der Stille führte uns rasch und nachhaltig in die Stille. Die Anbetung mit Hilfe der Liturgien während den Andachten war für mich eine neue Erfahrung und eine gute Hilfe mich in der Stille für Gott zu öffnen. Die allgemeine Stille von Abends 21 Uhr bis Morgens 9 Uhr war eine Wohltat. Das gemeinsame Frühstück, bei dem absolute Stille herrschte, war so ein starkes Erlebnis, dass wir sogar den Wunsch hatten ein Mittagessen ebenso einzunehmen. Wer so etwas noch nicht erlebt hat, kann das kaum nachvollziehen! Die Stille war, als könne man die Bewegung des Sekundenzeigers verlangsamen – denn Zeit hatte plötzlich keine so grosse Bedeutung mehr. Einfach vor Gott sein und zuhören…

Dabei wären wir beim Thema: Wir haben uns auf verschiedene Weise mit der Geschichte von Martha und Maria auseinander gesetzt. Zum Beispiel ist Martha ein Symbol für unser Sorgen und unseren Stress, und Maria steht für sich Zeit mit Gott nehmen. Aber da steckt noch viel, viel mehr in der Geschichte. Uns wurde es nicht langweilig immer mehr zu entdecken, das zu uns sprach und uns bereicherte.

Besten Dank an dieser Stelle an das Organisationsteam Claudia Rüegg, Hanni Honegger und Petra Kreuzer sowie an unsere Betreuerin und Begleiterin Schwester Marianne. Noch immer wird mein Herz und mein Denken von der Stille umfangen. Gewiss bleibt uns etwas von der Stille erhalten, auch wenn wir wieder in unseren Alltag eintauchen.

Beat Steiner, Rüti

«Schwellen einbauen und einen Gang zurückschalten»

Wir können uns der Hektik unserer Zeit nicht entziehen. Doch Stille kann man lernen. Das betont Marianne Graf, Leiterin der Schwestern-Kommunität Wildberg. Doch selbst Diakonissen ringen immer wieder um die Stille vor Gott.

Das ganze Interview mit Schwester Marianne im ideaSpektrum 8/2010 lesen.

«Jesus ist derselbe, auch im Alltag» - Wie Stille-Suchende einen Einkehr tag im Wildberg erlebt haben

Stille-Häuser wenden sich im aktuellen «Jahr der Stille» mit besonderen Angeboten an ihre Gäste. Unsere Mitarbeiterin besuchte einen Einkehrtag auf dem Wildberg. Sie hat einige der Teilnehmer befragt, was sie in ihren Alltag mitnehmen.

Aussagen von Teilnehmenden eines Einkehrtages im ideaSpektrum 8/2010 lesen.

Titel von ideaSpektrum 8/2010 anschauen.